Leistung
Heizung erneuern
Ein Kessel, der dreißig Jahre gehalten hat, verdient Respekt – heizt am Ende aber vor allem den Keller. Wann ein Tausch sinnvoll ist und welches System zu Ihrem Haus passt, entscheidet sich nicht am Kessel allein, sondern an der Gebäudehülle.
Ausgangslage
Typische Ausgangslagen
Die meisten Anlagen, um die es geht, sind zwanzig bis dreißig Jahre alt und laufen noch. Der Zeitpunkt für den Tausch ist deshalb selten ein Defekt, sondern eine Entscheidung – und die trifft man besser im Sommer als an einem Januarmorgen.
- Der Kessel läuft, aber die jährliche Reparatur ist zur Gewohnheit geworden.
- Einzelne Räume werden nicht richtig warm, andere sind zu heiß – und niemand weiß, warum.
- Eine Wärmepumpe wäre denkbar. Die Frage ist, ob das Haus dafür geeignet ist.
- Die Heizung soll raus, bevor sie ausfällt und der Zeitdruck die Auswahl bestimmt.
Leistung
Was wir übernehmen
Ein Heizungstausch ist mehr als ein neues Gerät. Die Anlage muss zum Haus passen – und die Wärme muss dort ankommen, wo sie gebraucht wird.
- Aufnahme von Anlage und Gebäude: Wärmeerzeuger, Verteilung, Heizflächen, Zustand der Hülle.
- Ermittlung des tatsächlichen Wärmebedarfs als Grundlage für die Auslegung – nicht die Leistung des alten Kessels.
- Ausbau und fachgerechte Entsorgung des alten Wärmeerzeugers, bei Öl auf Wunsch einschließlich Stilllegung des Tanks.
- Einbau des neuen Wärmeerzeugers mit Anbindung, Speicher und Regelung.
- Anpassung einzelner Heizflächen, wo eine niedrigere Vorlauftemperatur es erfordert.
- Dämmung der Leitungen in unbeheizten Bereichen.
- Hydraulischer Abgleich und Einweisung in die Anlage.
- Unterlagen für Ihre Akte – und für den Energieberater, wenn eine Förderung läuft.
Worauf es ankommt
Die Auslegung entscheidet, nicht das Fabrikat
Eine zu groß gewählte Anlage kostet zweimal: einmal in der Anschaffung und danach jedes Jahr, weil sie außerhalb ihres besten Betriebsbereichs läuft. Deshalb steht am Anfang die Frage, wie viel Wärme das Haus tatsächlich braucht – und die lässt sich nicht am alten Kessel ablesen. Der war oft für ein Gebäude ausgelegt, das es in dieser Form nicht mehr gibt.
Wärmepumpe: es kommt auf die Vorlauftemperatur an
Ob eine Wärmepumpe im Bestand sinnvoll arbeitet, hängt weniger vom Baujahr ab als davon, mit welcher Vorlauftemperatur die Räume warm werden. Je niedriger, desto besser – und das lässt sich beeinflussen: durch Dämmung, durch größere Heizflächen oder durch beides. Was bei Ihrem Haus möglich ist, sagen wir Ihnen nach der Aufnahme.
Der hydraulische Abgleich
Er sorgt dafür, dass jeder Heizkörper die Wassermenge bekommt, die er braucht. Fehlt er, werden die nächstgelegenen Räume zu gut und die entferntesten zu schlecht versorgt – und um das auszugleichen, läuft die Anlage heißer als nötig.
Der Posten, den vorher niemand auf der Liste hat
Bei einer Wärmepumpe kann der Netzbetreiber Anforderungen an den Hausanschluss stellen – gelegentlich muss ein Zählerschrank aus der Bauzeit erneuert werden, bevor er zustimmt. Das prüfen wir vor dem Angebot, damit es nicht mitten in der Ausführung auftaucht.
Erst die Hülle, dann die Anlage
Steht ohnehin eine Dämmung an, sollte sie vor der Auslegung feststehen. Sonst kauft man eine Anlage für ein Haus, das es danach nicht mehr gibt – und bezahlt dauerhaft für Leistung, die nie gebraucht wird.
Das entscheidet sich am Gebäude und an Ihren Plänen für die nächsten Jahre – nicht an einer Grundsatzfrage. Für neue Heizungen gelten inzwischen Anforderungen an den Anteil erneuerbarer Energien; welche davon für Ihr Gebäude und Ihren Zeitpunkt gelten, klären wir vor der Entscheidung. Sie bekommen die möglichen Wege mit ihren Konsequenzen, nicht eine Empfehlung ohne Alternative.
Bei einem Tausch im Bestand meist ein bis zwei Tage ohne Warmwasser – angekündigt, nicht überraschend. Dauert es länger oder fällt es in die kalte Jahreszeit, planen wir vorher eine Übergangslösung ein.
Den Preis bestimmen die Art des Wärmeerzeugers, der Aufwand in der Verteilung, der Zustand der Heizflächen und – bei einer Wärmepumpe – die Anforderungen an den Hausanschluss. Nach der Aufnahme bekommen Sie ein Angebot mit festen Positionen statt einer Schätzung.
Welche Maßnahmen üblicherweise in die Programme fallen, ordnen wir mit Ihnen ein. Verbindlich beurteilt und beantragt wird eine Förderung von einem Energieberater – wir arbeiten seit Jahren mit einigen wenigen zusammen und stellen den Kontakt her. Die technischen Unterlagen kommen von uns.
Sprechen wir über Ihr Vorhaben.
Das Erstgespräch ist unverbindlich. Wenn wir nicht der richtige Partner sind, sagen wir Ihnen das.
Daniel Braun
Ihr Ansprechpartner
Wenn Sie hier anrufen oder schreiben, landen Sie bei ihm. Er nimmt auf, was ansteht, und meldet sich zurück – auch wenn die Antwort ist, dass wir nicht die Richtigen sind.
Ihre Anfrage ist angekommen.
Daniel Braun meldet sich innerhalb von 24 Stunden an Werktagen bei Ihnen. Wenn es eilig ist, rufen Sie einfach direkt an: 0176 / 43 888 723.
Was nach Ihrer Anfrage passiert
- Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden an Werktagen.
- Kurzes Telefonat – passt das Vorhaben zu uns?
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